Neue Doppel-Leitung in Stift Urach.

Elke und Conrad Maihöfer stellen sich vor.

„Wer sind sie, die neuen Leiter von Stift Urach?“, fragen Sie sich vielleicht. Gerne stellen wir uns Ihnen an dieser Stelle ein wenig vor und freuen uns schon jetzt auf ein persönliches Kennenlernen. Da haben sie dann auch die Gelegenheit, an der einen und anderen Stelle nachzufragen.

Geboren bin ich (Elke Maihöfer) in Leonberg und aufgewachsen in Schöckingen, das inzwischen zur Stadt Ditzingen gehört, gut 12 km nordwestlich von Stuttgart. In meiner Heimatgemeinde habe ich zuerst die Kinderkirche besucht und dann, nach der Konfirmation, viele Jahre mitgestaltet. Außerdem habe ich sehr gerne in der Jugendkantorei mitgesungen und Cello im Orchester der Jugendmusikschule Ditzingen gespielt. Nachdem klar war, dass ich Theologie studieren wollte, hat mich mein kirchlich-diakonisches Vorpraktikum nach Nagold zur Diakoniestation geführt. Ich wurde einer Stuttgarter Diakonisse zugeteilt, die dort als Gemeindeschwester gearbeitet hat. Von „Schwester Gisela“, einem echten schwäbischen Original, habe ich viel gelernt: fachlich, menschlich und auch geistlich. Danach hieß es zuerst die alten Sprachen lernen: Hebräisch in Tübingen, Griechisch und Latein am Sprachenkolleg in Stuttgart. Dort haben sich auch unsere beiden Lebenswege gekreuzt.
Ich (Conrad Maihöfer) habe davor zwanzig Monate Zivildienst in der Altenpflege bei den Herrenberger Schwestern gemacht – eine wichtige und prägende Lebensstation. Meine Familie kommt aus Ehningen bei Böblingen, gut 25 km südwestlich von Stuttgart. Dort bin ich aufgewachsen, war in der Kinderkirche und Jungschar mit dabei und schließlich dann in der Jugendarbeit der süddeutschen Gemeinschaft engagiert.

Unser Studium haben wir in Tübingen begonnen, waren dann für zwei Semester in Erlangen und kehrten für die Examensvorbereitung zurück an den Neckar. Während dieser Zeit wurden auch unsere Kinder Johanna (24 Jahre) und Jonathan (21 Jahre) geboren. Die Vikariate haben wir dann nacheinander gemacht: zuerst ich (Conrad Maihöfer) in Geradstetten im Remstal. Danach sind wir nach Stuttgart-Untertürkheim gezogen, wo ich (Elke Maihöfer) Vikarin an der Stadt- und Wallmerkirche war. Während dieser Zeit arbeitete ich (Conrad Maihöfer) zu 50% beim Amt für missionarische Dienste und war immer wieder auch im Stift Urach zu unterschiedlichen Veranstaltungen. Unsere erste Gemeindepfarrstelle war in Ebhausen im Dekanat Nagold. Weil uns Familie UND Gemeinde wichtig war, haben wir uns beides geteilt.

Nach sechs Jahren im Nordschwarzwald wurden wir auf die Pfarrstelle an der Jakobuskirche in Tübingen gewählt. Seit September 2009 waren wir Pfarrerin und Pfarrer dieser bunten und lebendigen Gemeinde, in der Menschen ganz unterschiedlicher Generationen und geistlicher Prägungen miteinander in versöhnter Verschiedenheit gemeinsam Glauben und Leben teilen. „Nebenher“ haben wir beide auch die Ausbildung zu Geistlichen Begleitern absolviert, sowie die eine und andere Fortbildung.
Wir freuen uns und sind gespannt, unsere Erfahrungen und Kompetenzen nun auch in die neue Aufgabe einzubringen. Doch jetzt ist erst einmal Ankommen und Wahrnehmen dran – so unser Eindruck – und Hinhören: auf die Menschen und auf Gott.

Investiturgottesdienst am Samstag, 19. Januar 2019, 17 Uhr
Amanduskirche Bad Urach
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!