Regine Krupp-Mez

Wandel

Malerei

06. September - 19. Oktober 2020

Öffnungszeiten:
Montag – Samstag: 8 bis 19 Uhr
Sonn- und Feiertage: 9 bis 14 Uhr

PDF-Flyer

Regine Krupp-Mez

Regine Krupp-Mez malte schon als Kind mit Leidenschaft. Nach dem Abitur machte sie eine Ausbildung zur Werbetechnikerin und arbeitete lange Jahre selbstständig als Grafikerin in ihrem Heimatort Gönningen. 2011 entschloss sie sich zum Kunststudium an der freien Kunstakademie Nürtingen. Seit ihrem Abschluss 2016 arbeitet sie als freischaffende Künstlerin mit dem Schwerpunkt Malerei. Ihre kraftvollen realistischen Werke erzählen von Natur und Landschaft der Schwäbischen Alb, wobei die vermeintliche Idylle darin auch Fragen aufwirft. Der gesellschaftliche wie kulturelle Wandel, der aktuell in aller Munde ist, steckt auch in den Arbeiten der Malerin. So wird die Serie „Begegnung“ auf rauer Sack-Jute auch zur Begegnung der Künstlerin mit sich selbst. Die Demut gegenüber dem Sein und den Selbstverständlichkeiten zieht sich durch ihr Werk.
www.regine-krupp-mez.de

Herzliche Einladung zur Vernissage

am Sonntag, 6. September 2020
um 14 Uhr Johannes-Brenz-Saal, Stift Urach

Begrüßung:
Ute Bögel, Pfarrerin, Stift Urach

Einführung:
Dr. Katrin Burtschell, Kunsthistorikerin,
Kunstvermittlerin

Musikalische Begleitung:
Ellen Winkel-Lim, Cello

Die Plätze bei der Vernissage sind aufgrund der Corona-Schutzbestimmungen leider begrenzt.
Aus organisatorischen Gründen bitten wir Sie um Ihre vorherige Anmeldung an info@stifturach.de. Wir freuen uns, auf Sie

Im Vorfeld sprach Pfarrerin Ute Bögel mit der Künstlerin:

Wie kamen Sie denn zur Malerei?
Ich habe schon als Kind viel und gerne gemalt. Mit einer Schachtel Buntstifte war ich glücklich. Beruflich habe ich dann eine Lehre zur Werbetechnikerin gemacht und lange Jahre als freie Grafikerin gearbeitet. Das Malen hat mich nie wirklich losgelassen, und so habe ich mich vor 10 Jahren noch zu einem Kunststudium entschlossen. Es ist einfach wunderbar, sich jetzt als freischaffende Künstlerin ganz aufs Malen konzentrieren zu können!

In vielen Ihrer Bilder sind Nistkästen zu sehen. Was hat es damit auf sich?
Ich finde Nistkästen einfach faszinierend. Man findet sie in Vorgärten und im Wald. Und dann zieht ein Vogel ein, zieht Junge groß, fliegt weg wieder. Und dann kommt im nächsten Jahr vielleicht eine ganz andere Vogelart … Nistkästen können also Heimats- und Zufluchtsorte für ganz unterschiedliche Bewohner werden. Mich hat sehr beschäftigt, dass seit 2015 so viele Menschen auf der Suche nach Zuflucht und einem neuen Zuhause zu uns nach Deutschland gekommen sind. In dieser Zeit sind dann ganz viele Bilder mit diesem Motiv entstanden – ich wünsche mir, dass wir solche Geborgenheitsorte nicht nur für Vögel anbieten!

Sie malen hauptsächlich Naturmotive. Wie kommt das?
Ich liebe die Natur und bin viel draußen, da liegt das nahe. Oft springen mich bestimmte Motive direkt an. Mir geht es aber nicht um eine naturgetreue Wiedergabe dessen, was ich sehe. In meinen Arbeiten kommen Szenen aus der Natur mit ganz speziellen Stimmungen zusammen. So entsteht ein neues Ganzes – Von mir interpretierte Landschaften, in denen der Mensch zwar nicht sichtbar auftaucht, aber im Hintergrund mit im Blick ist.

Werden Sie auch mal selbst durch Ihre Ausstellung führen?
Sehr gerne! Die Termine werden dann über die Homepage und über die Zeitungen kommuniziert.

Peter Magiera

nahe Ferne

Zeichnungen-Radierungen-Malerei-Collagen

22. November – 11. Januar 2021

Öffnungszeiten:
Montag – Samstag: 8 bis 19 Uhr
Sonn- und Feiertage: 9 bis 14 Uhr