Luther-Spuren in den Montagsgesprächen

Was Luther neu entdeckt und was ihn bewegt hat, davon ist nicht nur auf sehr viele Menschen des 16. Jahrhunderts der Funke übergesprungen. Auch in den kommenden Jahrhunderten haben Menschen davon gelebt. Davon will Paul Dieterich, Prälat i.R., jeweils Montag um 19.30 Uhr in Stift Urach berichten.

Paul Gerhardt und seine Lieder (23. Januar und 20. Februar), der Graf von Zinzendorf (20. März) und die Herrnhuter sind Themen. Von Goethes Gegenüber in Weimar, Johann Gottfried Herder (24. April), und Schillers frühem Vorbild Christian Friedrich Daniel Schubart (22. Mai), der seinen Mut elf Jahre lang auf dem Hohenasperg büßen musste, wird berichtet.

Von Eduard Mörike (19. Juni), der ungern Pfarrer war, und von Christoph Blumhardt (17. Juli), dem der Pfarrerstitel entzogen wurde, wird erzählt. Die wüsten Ereignisse, die in Oberlenningen um den Pfarrer Julius von Jan geschahen, werden berichtet (18. September). Was Sophie Scholl (16. Oktober) in ihrem kurzen Leben uns vermittelt, wird weitergesagt. Schließlich werden Luther-Spuren bei Albrecht Goes am 20. November aufgezeigt.

Ein weiter Bogen bis in unsere Gegenwart wird geschlagen Und die hier Genannten, die aus ganz verschiedenen Bereichen und Zeiten kommen und deren Leben sehr verschieden verlief, stehen für zahllose andere, die von dem, was Luther umtrieb, auch bewegt wurden.

Die Freiheit, die Jesus Christus verkörpert und zu der Gott uns befreit, wurde von ihnen in ganz verschiedenen Bereichen gelebt. Sie regen uns an, diese Freiheit auch für uns zu entdecken.

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