GASTFREUNDSCHAFT wird bei uns groß geschrieben

Erwachsen aus einer Fortbildung entstand vor kurzem für die landeskirchlichen Häuser ein Wertebaum, der mit seinen Wurzeln in Hingabe, Liebe, Würde gründet. Weitere Werte erstrecken sich in die Zweige dieses Baumes.

Als einen zentralen Wert im Einkehrhaus sehen wir die Gastfreundschaft. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich Gedanken gemacht, was für sie persönlich Gastfreundschaft bedeutet: Im Vorleben, im Umgang mit den Gästen und untereinander, wenn etwas schief läuft, beim Begrüßen, Verabschieden und Zwischendurch.
Vielfältige Erfahrungen von gelebter Gastfreundschaft finden sich in dem Baum wieder, eigene Vorstellungen und Einstellungen ebenso wie persönlich Erlebtes unter den Motto: „Das schönste Erlebnis zum Wert Gastfreundschaft, an das ich mich erinnere.“ Freuen Sie sich mit uns am Wert der Gastfreundschaft und an all dem, was sich damit verbindet. Wir laden Sie ein bei Ihrem nächsten Aufenthalt im Stift den Wertebaum zu betrachten, die vielfältigen Beiträge zu lesen und natürlich – erst recht – unsere Gastfreundschaft „live“ zu erleben.
Auszugsweise hier einige Beiträge aus dem Wertebaum, was unsere Mitarbeitenden dazu geschrieben haben:


Da viele Leute unser Haus nicht kennen,
erkläre ich des Öfteren,
was wir alles Tolles machen

Wir leben unsere Werte

»Menschen- und Gastfreundliche Kirche; Christus ist die Mitte und der Gastgeber.

Durch Respekt gegenüber allen Gästen, ob groß oder klein, alt oder jung.
Alle Menschen können Gastfreundschaft, Respekt, Höflichkeit und Freundschaftlichkeit erfahren.

Wir leben unsere Werte

Immer wieder Tischabendmal feiern und Gottesdienste bei Seminaren, die von der Gruppe mitgestaltet werden:

festlich, feierliche Atmosphäre (Essen, Abendmahl);
Bereicherndes durch Beteiligung: Offenheit, Mit-Teilen von persönlichen Erfahrungen in der Bibel, Segnung als Verantwortlicher (Referent) von den Gästen beschenkt

Spüren lassen, dass jeder Gast willkommen ist »Extra«-Wünsche gerne erfüllen, soweit möglich

Balance von
Nähe und
Distanz:

Wir leben unsere Werte

Am Empfang: Landesbischöfe (Pastoralkolleg) waren mit ihren Fahrern im Haus. Zufällig bekam ich mit, dass einer der Fahrer an dem Tag Geburtstag hatte, an dem ich Morgendienst hatte.
Er kam zur Tür herein, ich gratulierte strahlend, er blieb wie angewurzelt stehen, dann breitete sich ein glückliches breites Lächeln über sein Gesicht aus.
Er war schon fast gerührt, dass ihm »in der Fremde« außer seinen Kollegen jemand persönlich zum Geburtstag gratulierte.
Und ich freute mich wiederum,
dass ich jemandem eine solche Freude machen konnte.

Wir leben unsere Werte

Menschen- und Gastfreundliche Kirche; Christus ist die Mitte und der Gastgeber.

Sich auf die Eigenarten anderer Menschen einlassen (Ansichten, Lebensstil), offenes Herz. Nicht nur in der Haltung einer Verpflichtung. Gastfreundschaft ist ein Geschenk.

Damit rechnen, dass der andere mich mit seinen Erfahrungen, Erkentnissen und Fähigkeiten bereichern kann.

Aufmerksamkeit für die Bedürfnisse (Wünsche, Nöte);
hinhören, fragen und
ein Stückweit sich öffnen