Hermann Rudolf Petersohn

Gott suchen und Spuren erahnen

Objekte – Malerei – Hinterglasbilder

28. Januar bis 2. April

Öffnungszeiten:
Montag – Samstag: 8 bis 19 Uhr
Sonn- und Feiertage: 9 bis 14 Uhr

PDF-Flyer

Hermann Rudolf Petersohn

Hermann Rudolf Petersohn, 1953 in Mainz geboren, ist Künstler und Restaurator mit eigenem Atelier in Göppingen.
Die Restaurierung von Kunstwerken hat offensichtlich Spuren in seinem künstlerischen Schaffen hinterlassen.
Er steht als Künstler in einem Spannungsfeld, das er manchmal wie eine Zerreißprobe erlebt: Auf der einen Seite möchte er erhalten, das Alte bewahren, für die Nachwelt retten, auf der anderen Seite ist er kreativ, möchte etwas verändern, sich mitteilen.
In seinen Werken verarbeitet er gerne Blau, Weiß und Gold, deren Symbolgehalt auf das Göttliche verweist und uns als Spuren begegnet. Seine Erdtöne hingegen verweisen auf das Irdische, auf Veränderbarkeit und Vergänglichkeit.
In dieses Spannungsfeld zwischen Oben und Unten, dem Transzendenten und Realen legt er seine Spuren aus, sucht neue und alte Verknüpfungen.
Er schickt den Schauenden auf Spurensuche.
Auf den ausgestellten Werken begegnen dem Betrachter neue und eigene Spuren.

Herzliche Einladung zur Vernissage

am Sonntag, 28. Januar 2018 um 14 Uhr
Johannes-Brenz-Saal, Stift Urach

Begrüßung:
Ute Bögel, Pfarrerin, Stift Urach

Einführung:
Claudia Hermann

Musikalische Ausgestaltung:
Stephen Blaich, Flügel

Wir laden ein zum Ständerling im Anschluss an die Ausstellungseröffnung

Im Vorfeld der Ausstellung hat Pfarrerin Ute Bögel mit Hermann Petersohn gesprochen:

Sie haben ja einen spannenden Titel für Ihre Ausstellung gewählt. Was verbinden Sie mit diesem Titel? Und wo/wie findet sich das in Ihrer Ausstellung wieder?
„Gott suchen und Spuren erahnen“ so habe ich die Ausstellung genannt, fast möchte ich ergänzen „Spuren erkennen“, Spuren entdecken, Spuren finden, Spuren sehen, aufnehmen und verarbeiten“. Das Thema „Spuren“ zieht sich durch mein ganzes künstlerisches Schaffen.
Eine erste Spur wurde durch die verheerende Überschwemmung des Arno in Florenz in den frühen 60er Jahre gelegt, bei der zahlreiche Kunstwerke zerstört und andere erheblich beschädigt wurden. Beeindruckt durch dieses Ereignis beschloss ich Restaurator zu werden. Ich wollte Kunstwerke vor dem Zerfall retten und eigene Werke schaffen.
Die alten Maltechniken faszinierten mich: Vergoldungen, Farbfassungen, Marmorierungen, plastische Strukturierungen. Sie sind die ersten visuellen Spuren, die der Betrachter in meinen ausgestellten Werken erkennen könnte
Im zweiten Teil meiner sakralen Arbeiten kann der Betrachter Spuren des Göttlichen in den Leinwandgemälden „Kreuzigung“, „Auferstehung“ und „Leben nach dem Tod“ erahnen.
Als dritte große Gruppe, „Gott suchen und Spuren erkennen“ habe ich das Gilgamesch Epos bearbeitet. In dem 6000 Jahre alten Epos geht es um Leben und Tod, Überleben und Untergang, der Suche nach dem ewigen Leben.
In der vierten Spur kommt meine humorvolle Seite zu „Bild“ zum Ausdruck. Es sind die spaßigen Illustrationen zu Geschichten, die ich für Kinder geschrieben habe. In jedem Lächeln ist eine Spur des Göttlichen erkennbar.

Sie sind Restaurator von alten Kunstwerken und schaffen neue Kunstwerke… wie verhalten sich diese zwei Seiten Ihres künstlerischen Schaffens?
Als Künstler steh ich in einem Spannungsfeld, das ich manchmal wie eine Zerreißprobe erlebt: Auf der einen Seite möchte ich erhalten, bewahren, das Alte behüten, für die Nachwelt retten, so wie es mein Beruf als Restaurator entspricht. Auf der anderen Seite möchte ich kreativ sein, etwas verändern, mitteilen. Ich möchte meinen Gefühlen und Ideen Ausdruck verleihen. Ich weiß aber von meinem beruflichen Werdegang her besser als viele andere Künstler, dass Neues nur auf Altem aufbauen kann, dass ohne das eine das andere nicht möglich ist.

Haben Sie ein „Lieblings-Exponat“, das Ihnen besonders am Herzen liegt?
Für ein besonderes „Lieblings-Objekt“ kann ich mich nicht entscheiden.
Alle Werke haben ihre Geschichte und Spuren hinterlassen.

Arbeitsgemeinschaft Biblische Figuren e.V.

Am roten Band der Liebe

28. April bis 3. Juni

Öffnungszeiten:
Montag – Samstag: 8 bis 19 Uhr
Sonn- und Feiertage: 9 bis 14 Uhr

Peter Betzler

Licht verbindet Himmel und Erde

Bilder und Plastiken

10. Juni bis 1. August

Öffnungszeiten:
Montag – Samstag: 8 bis 19 Uhr
Sonn- und Feiertage: 9 bis 14 Uhr

Gustav-Adolf-Werk

Vielstimmige Reformation. Eine Augenreise zu evangelischen Minderheiten.

Fotografien

30. September bis 22. Oktober

Öffnungszeiten:
Montag – Samstag: 8 bis 19 Uhr
Sonn- und Feiertage: 9 bis 14 Uhr

Dorothee Krämer

Farbklänge – Schriftklänge

Malerei, Collage, Kalligraphie

18. November bis 7. Januar

Öffnungszeiten:
Montag – Samstag: 8 bis 19 Uhr
Sonn- und Feiertage: 9 bis 14 Uhr