Susanne Reusch

»Die Mitte der Nacht ist der Anfang des Tages«

26. November 2017 bis 8. Januar 2018

Öffnungszeiten:
Montag – Samstag: 8 bis 19 Uhr
Sonn- und Feiertage: 9 bis 14 Uhr

PDF-Flyer

Susanne Reusch

 
Susanne Reusch
Susanne Reusch, Jahrgang 1955, studierte Kunsterziehung und Religionspädagogik an der PH Reutlingen, im Anschluss daran Grafik, Malerei und Kunsttherapie an der Freien Kunstakademie Nürtingen (FKN). Seit 1986 hat sie in vielen Einzel- und Gruppenausstellungen ihre Werke gezeigt Sie ist Mitglied der GEDOK Reutlingen (Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstförderer) und lebt in Lichtenstein.
In ihren ungegenständlichen Arbeiten setzt
Susanne Reusch Grundstimmungen künstlerisch um. Spannung entsteht durch Farb- und Formkontraste. Die Maltechnik der Gouache erlaubt sowohl transparent lasierenden als auch deckenden Auftrag und bietet somit ein breites Spektrum an Ausdrucksmöglichkeiten.
Der Titel der Ausstellung ist einem alten christlichen Hymnus entnommen. Nacht und Tag spiegeln ­innere Erfahrungen wider. Ein Dialog wird eröffnet, der auch den Betrachter einbeziehen kann.
Die Bildreihe »Danke für mein Leben« ist im Rahmen des Religionsunterrichts entstanden. Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klasse gestalteten Seiten eines Gebetsbuches. In der Ausstellung werden exemplarisch einige Seiten des Gebetsbuches zu verschiedenen Themen präsentiert.

Herzliche Einladung zur Vernissage

am Sonntag, 26. November 2017 um 14 Uhr
Johannes-Brenz-Saal, Stift Urach

Begrüßung:
Bärbel Hartmann, Kirchenrätin, Stift Urach

Einführung:
Ortwin Schweitzer, Oberstudienrat i. R.

Musikalische Ausgestaltung:
Bettina Gajewski, Gitarre

Wir laden ein zum Ständerling im Anschluss an die Ausstellungseröffnung

Im Vorfeld der Ausstellung hat Pfarrerin Ute Bögel mit Susanne Reusch gesprochen:

Wie kamen Sie eigentlich zur Kunst?
Das hat bei mir schon ziemlich früh angefangen. Als 15jährige bin ich immer mit einem Skizzenblock durch die Landschaft marschiert, damit ich jederzeit ein Motiv festhalten kann. Und nach der Schule war für mich klar, dass ich auch beruflich was mit Kunst machen will. Ich studierte an der PH mit dem Schwerpunkt Kunsterziehung. Nach meinem Abschluss an der PH habe ich an der Freien Kunstakademie in Nürtingen weiter studiert und im Bereich Malerei und Grafik meine künstlerischen Fähigkeiten erweitert und verfeinert. Ich hatte damals meinen Schwerpunkt im Hochdruck, also Holz- und Linolschnitt.

Und wie lässt sich der Spagat realisieren zwischen Ihrem Beruf als Lehrerin und Ihrem Kunstschaffen?
Ja, das ist manchmal in der Tat eine Herausforderung, da muss man auch Kompromisse eingehen. In den Ferien ist es natürlich viel einfacher, künstlerisch tätig zu sein als während des Schulbetriebs. Aber ich versuche, beides in Einklang zu bringen. Es ist ja auch nicht so, dass ein Bild immer an einem Stück entsteht. Manchmal gibt es längere künstlerische Prozesse, da tut etwas Abstand ganz gut. Und dann ergeben sich manchmal ganz überraschende neue Facetten.

Sie wünschen sich einen „Dialog“ beim Betrachten Ihrer Bilder“ – wie meinen Sie das?
Ich nehme in meinen Bildern viele Stimmungen auf. Das eröffnet ein weites Spektrum an Zugängen. Der Titel meiner Werke soll ein Impuls für die Betrachtenden sein, in dieser Richtung weiterzudenken, in einen Dialog mit den Bildern zu treten und sich so mit ihnen auseinanderzusetzen.
Die Stimmungen, die ein Bild beim Betrachter auslöst, können ja ganz andere sein, als ich beim Malen im Blick hatte. Das macht es ja gerade so spannend ...

Was verbindet Sie denn mit Stift Urach?
Ich habe schon vor ganz langer Zeit im Stift ausgestellt, nämlich 1987. Damals habe ich auch Gouachen ausgestellt, aber natürlich habe ich mich weiterentwickelt, und das ist auch an den Arbeiten zu sehen. Heute bin ich künstlerisch anders unterwegs. Es gibt verschiedene Phasen und Stilrichtungen im Lauf eines Künstlerlebens. Im Moment reizen mich die intensiven Ausdrucksmöglichkeiten und Nuancen, die sich mit Gouachen bieten.

Homepage Susanne Reusch

Hermann Rudolf Peterson

Gott suchen und Spuren erahnen

Objekte – Malerei – Hinterglasbilder

28. Januar bis 2. April

Öffnungszeiten:
Montag – Samstag: 8 bis 19 Uhr
Sonn- und Feiertage: 9 bis 14 Uhr

Arbeitsgemeinschaft Biblische Figuren e.V.

Am roten Band der Liebe

28. April bis 3. Juni

Öffnungszeiten:
Montag – Samstag: 8 bis 19 Uhr
Sonn- und Feiertage: 9 bis 14 Uhr

Peter Betzler

Licht verbindet Himmel und Erde

Bilder und Plastiken

10. Juni bis 1. August

Öffnungszeiten:
Montag – Samstag: 8 bis 19 Uhr
Sonn- und Feiertage: 9 bis 14 Uhr

Gustav-Adolf-Werk

Vielstimmige Reformation. Eine Augenreise zu evangelischen Minderheiten.

Fotografien

30. September bis 22. Oktober

Öffnungszeiten:
Montag – Samstag: 8 bis 19 Uhr
Sonn- und Feiertage: 9 bis 14 Uhr

Dorothee Krämer

Farbklänge – Schriftklänge

Malerei, Collage, Kalligraphie

18. November bis 7. Januar

Öffnungszeiten:
Montag – Samstag: 8 bis 19 Uhr
Sonn- und Feiertage: 9 bis 14 Uhr